Die GLASSLINE Geschichte – und die Meilensteine

Zwei Unternehmensgründer und eine gute Idee: So entstand GLASSLINE. Denn Ende der Neunziger war es so, dass kaum jemand im Markt ordentliche Punkthalter für Glas anbot. Es gab auch nur zwei bis drei Hersteller in ganz Europa, die recht teure Produkte in nicht genügender Qualität vertrieben. "Das machen wir selbst", dachten sich die Gründer. Das passierte 1998 – GLASSLINE war geboren.

Die Zeichnungen wurden aufgrund der Bedürfnisse der Kunden schnell erstellt. Nach ersten Prototypen aus Tschechien waren sich die Gründer einig, eine Konzentration auf die Region Baden-Württemberg ist eindeutig besser. Die Betriebe waren schnell gefunden – jetzt stimmten Qualität und Liefertreue. Entwicklung, Produktion, Patentierung und Vertrieb lagen damit in der Hand von GLASSLINE. Und der Erfolg gab den beiden Gründern recht- die GLASSLINE PUNKTHALTER in ihren verschiedenen Ausführungen wurden ein Renner im Markt.

Die Anekdote am Rande: Mit ersten Prospekten wollte GLASSLINE auf den Markt, die Prospekte waren gedruckt, es gab sogar schon erste Bestellungen. Um die Kluft zwischen Produktion und Auslieferung zu überbrücken gab es einen Kreditbedarf von 20.000 DM.

Und: Eine Bank lehnte ab. „Bieten Sie nicht so viel an, dann brauchen Sie auch nicht so viel Geld“, war der Ratschlag des Bankers. Denn mit Punkthaltern für Glas konnte der gute Mann so gar nichts anfangen. Also: Tief in die eigene Tasche gegriffen und alles selbst finanziert – bis heute ist GLASSLINE völlig unabhängig von Banken.

Nachdem 1999 das erste Büro in Leingarten mit 50 qm zu klein wurde, war es im Jahr 2000 in Heilbronn schon das Zehnfache mit 100 qm Büro und 400 qm Produktionshalle. Mit zwei gebrauchten CNC-Drehmaschinen fing dort dann die eigene Produktion an.

Schon 2003 reichte der Platz wieder nicht aus – 2005 fanden die GLASSLINE Gründer dann in Adelsheim das richtige Gelände. 12.000 qm und EU Fördermittel für den struktur­schwachen Raum – das Unternehmen wuchs kräftig.

Und schon kam der nächste Clou: GLASSLINE erhielt 2004 für seine Punkthalter eine AbZ (Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung) und später dann auch das europäische Pendant (ETA). GLASSLINE war das erste Unternehmen, das diese Zertifikate erhielt und somit Vorreiter am Markt – wie schon so oft. Denn diese Zulassungen machten die für Kunden und Bauherren schwierige Zustimmung im Einzelfall überflüssig.

Beflügelt durch diese Erfolge entwickelte das innovative Unternehmen aus den Kundenwünschen heraus im Jahr 2006 das System CANOPY mit seinen verschiedenen Versionen und BALUGA, ein Glas­geländer­system mit kleinen filigranen Punkthaltern.

Ein noch größerer Erfolg wurde dann 2008 BALARDO – wodurch Glasgeländer ohne Pfosten gebaut werden konnten.

Das gefiel natürlich besonders den Architekten, da das transparente Design nicht mehr durch Punkthalter oder Pfosten gestört wurde. Das System wurde zum Renner.

2012 erweiterte GLASSLINE das System unter anderem um eine Variante mit Aluminium und bot dem Markt dazu das revolutionäre und einfache CLICK•N FIX Montageset.

Das BALARDO alu  System wurde 2013 sogar mit dem renommierten Innovationspreis für Architektur und Bauwesen ausgezeichnet. Dazu schreibt die Zeitschrift metall-markt.net: "Als Anbieter hochwertiger rahmenloser Glasarchitektur setzt GLASSLINE immer wieder richtungsweisende Marktimpulse. Seine zukunftsorientierten Innovationen überzeugen mit revolutionären Produktkonzepten und einer hohen Qualität. Für BALARDO alu  wurde dem Adelsheimer Unternehmen eine der begehrtesten Auszeichnungen in München verliehen. Das innovative Ganzglas-Geländersystem hat von einer zwölfköpfigen Jury namhafter Architekten den 'Innovationspreis Architektur und Bauwesen' erhalten."

Das System wurde in der Tat ein großer Erfolg am Markt. Aber auch angesichts der steigenden Mitbewerber und damit natürlich auch eines größeren Preisdrucks bleibt GLASSLINE nicht stehen. 2014 ergab sich die Gelegenheit, ein Nachbargrundstück mit entsprechender Werkhalle zu erwerben. Dem Ausbau der Produktion stand somit nichts mehr im Wege.

Auch heute steht das Unternehmen treu zu seinem Anspruch, seinen Kunden Produkte zu bieten, die ihnen die Arbeit am Bau erleichtern. So wurden die Mitarbeiter bei GLASSLINE zum Beispiel immer wieder darauf angesprochen, ob sie nicht Rat und Tat zu Anbauten an wärmegedämmte Wände und Fassaden wüssten. In der Tat ergab die Recherche, dass am Markt nur vereinzelte Produkte und das auch nur teilweise Unterstützung brachten.

2017: Und wieder gelang den Tüftlern bei GLASSLINE ein Coup: Mit dem statisch geprüften FIX•N SLIDE gibt es jetzt in der Tat ein wirksames System, das zum einen größere Lasten auch an wärmegedämmten Außenwänden tragen kann und zum anderen die Wärmebrücken extrem reduziert und dadurch für eine thermische Trennung sorgt.